Motoröl Motul 7100 15W-50, 4L
Apple Pay, Google Pay, Kreditkartenzahlung.
Schneller Versand per DHL. Wenn auf Lager, 2–7 Tage EU-weit.
+420 604 111 341 info@mojegs.cz
Für die einzelnen Modelle bieten wir Inspektionssätze für eine einfache Wartung an (Ölfilter, Luftfilter, Dichtungen für die Ablassschraube, Zündkerzen):
- Inspektionssatz für BMW R1250GS/A 2018+
- Inspektionssatz für BMW R1200GS LC 2013-2018, R1200GS Adventure LC 2014-2018
- Inspektionssatz für BMW R1200GS 2010-2012, R1200GS Adventure 2010-2013
- Inspektionssatz für BMW R1200GS 2004-2009, R1200GS Adventure 2006-2009
- Inspektionssatz für BMW R1150GS/Adventure (2 Zündkerzen pro Zylinder)
- Inspektionssatz für BMW R1150GS/Adventure (1 Zündkerze pro Zylinder)
- Inspektionssatz für BMW R1100GS 1993-1999
- Inspektionssatz für BMW F850GS/A, F750GS
- Inspektionssatz für BMW F800GS/A, F700GS, F650GS 2008+
- Inspektionssatz für BMW F650GS/Dakar 2004-2007 (Doppelzündkerze)
- Inspektionssatz für BMW F650GS/Dakar 1999-2003 (Einzelzündkerze)
- Inspektionssatz für BMW G650GS 2008-2015, G650GS Sertao
- Inspektionssatz für BMW G310GS
Kurze Ausführung über Motoröle im Allgemeinen..
Viskosität
Die Viskosität ist eine variable Größe, die von der Temperatur abhängt. Während des Betriebs des Automotors kommt es unter anderem zu Änderungen der Betriebstemperaturen. Im Interesse einer guten Schmierwirkung sollte die Viskosität des Öls sich nur wenig abhängig von der Temperatur ändern. Diese Abhängigkeit wird durch den sogenannten Viskositätsindex bestimmt. Je höher dieser Index ist, desto geringer ist die Abhängigkeit der Viskosität von den Temperaturänderungen. Zur Charakterisierung der Viskositätseigenschaften von Motorölen wird die Spezifikation nach SAE (Society of Automotive Engineers, USA) verwendet. Diese Norm nutzt zur Klassifikation von Ölen 6 Winterklassen, die durch eine Zahl und ein „W“ (von engl. Winter) gekennzeichnet sind, sowie 5 Sommerklassen, die durch eine Zahl gekennzeichnet sind.
Winterklassen: 0W, 5W, 10W, 15W, 20W, 25W (-35°C,-30°C,-25°C,-20°C,-15°C,-10°C)
Sommerklassen: 20, 30, 40, 50, 60 (20°C, 30°C, 40°C, 50°C, 60°C)
Der Wert der Winterbezeichnung bestimmt das Verhalten des Öls bei niedrigen Temperaturen (z.B. hat Öl SAE 15W eine Grenze der Pumpfähigkeit - 25 °C).
Der Wert der Sommerbezeichnung bestimmt die Verwendung des Öls bei Sommertemperaturen. Wenn bei der Bezeichnung nur eine Klasse verwendet wird, bedeutet das, dass es sich um ein monogrades Öl (Sommer- oder Winteröl) handelt. Wenn eine Kombination aus Sommer- und Winterklasse verwendet wird (z.B. 5W-40), handelt es sich um ein multigrades Öl oder ein Ganzjahresöl. Derzeit werden fast ausschließlich multigrade Motoröle verwendet.
Leistungsbereiche
Sie charakterisieren sowohl die sofortigen als auch die langfristigen Eigenschaftena motoröl bei verschiedenen Betriebsbelastungen. Verschiedene Eigenschaften werden bewertet, wie z.B. Oxidationsstabilität, Verdampfungsvermögen, Verschleißschutz und Ablagerungsbildung, Korrosionsschutz, Kraftstoffeinsparung usw.
Für die Kennzeichnung der Leistungs-kategorie von Motorölen werden folgende Normen verwendet:
API-Klassifizierung (American Petroleum Institute, USA)
ACEA-Klassifizierung (Association des Constructeurs Européens d'Automobile, EU)
Unternehmensnormen der Motor- und Fahrzeughersteller (VW, MB, MAN, VOLVO, TATRA)
MIL-L-Klassifizierung (US Army Normen)
Weitere Klassifizierungen (z.B. ILSAC)
Aktuell haben die Spezifikationen API, ACEA und Unternehmensnormen der Motor- und Fahrzeughersteller das größte Gewicht. Die CCMC-Klassifizierung ist bereits veraltet und wird nur vorübergehend aufgeführt.
API-Klassifizierung
Nach dieser Norm unterscheiden wir Motoröle nach Verwendung in solche für Ottomotoren, gekennzeichnet mit dem Buchstaben „S“ (aus engl. Service), und in solche für Dieselmotoren, gekennzeichnet mit dem Buchstaben „C“ (aus engl. Commercial). Die meisten Öle sind für beide Motortypen verwendbar und werden dann mit einer Kombination beider Buchstaben gekennzeichnet, z.B. SL/CF.
Leistungsstufen für Ottomotoren
SA - Öle ohne Zusätze für Motoren, die unter milden Bedingungen mit geringer Belastung arbeiten, hergestellt von 1940 bis 1950.
SB - Öle mit Zusätzen zur Ablagerungsbildung für Motoren, die von 1951 bis 1963 hergestellt wurden.
SC - Öle mit Zusätzen zur Ablagerungsbildung und zur Verhinderung von Niedertemperaturablagerungen für Motoren, die von 1964 bis 1967 hergestellt wurden.
SD - Additiviertes Öl mit Reinigungs- und Dispersionszusätzen für Motoren, die von 1968 bis 1971 hergestellt wurden.
SE - Öle für sehr beanspruchte Motoren, die von 1971 bis 1979 hergestellt wurden.
SF - Öle für hochbeanspruchte Motoren, die von 1980 bis 1988 hergestellt wurden.
SG - Öle für Motoren, die von 1988 bis 1993 hergestellt wurden und die strengsten Anforderungen an die Minimierung von Verschleiß und Ablagerungsbildung erfüllen.
SH - Öle mit den gleichen Eigenschaften wie SG, jedoch nach anspruchsvolleren Normen getestet. Für Motoren, die 1996 und älter hergestellt wurden.
SJ - Öl für Motoren, die 2001 und älter hergestellt wurden.
SL - Öle, die API SJ in Bezug auf erhöhte Kraftstoffeinsparung und Möglichkeit von verlängerten Wechselintervallen übertreffen.
SM - Öle höchster Qualität, die API SL in Bezug auf erhöhte Oxidationsstabilität, besseren Verschleißschutz und Ablagerungen übertreffen. Gültig seit 2004.
Öle für Ottomotoren und leichte Dieselmotoren
A1/B1 - Öle, die mit Zusätzen zur Ablagerungsbildung auf dem Kolben, zur Ablagerungsbildung, zum Verschleißschutz und zur Oxidation bei hohen Temperaturen versehen sind. Sie erfüllen die Anforderungen für superleichten Betrieb und Kraftstoffeinsparung. Sie sind nur für bestimmte Motoren geeignet.
A3/B3 - Öle, die für hochbeanspruchte Ottomotoren und Dieselmotoren oder für verlängerte Wechselintervalle gemäß den Empfehlungen des Motorherstellers vorgesehen sind.
A3/B4 - Öle für Hochleistungs-Ottomotoren und Dieselmotoren mit Direkteinspritzung, die auch für die in der Kategorie B3 beschriebene Verwendung geeignet sind.
A5/B5 - Hochstabile Öle, die für verlängerte Wechselintervalle in hochbeanspruchten Ottomotoren und Dieselmotoren vorgesehen sind. Sie erfüllen die Anforderungen für superleichten Betrieb und Kraftstoffeinsparung. Sie sind nur für speziell konstruierte Motoren geeignet.
Katalysator-kompatible Öle – für Ottomotoren und leichte Dieselmotoren
C1 - Öle, die für den Einsatz mit DPF-Katalysatoren (Dieselpartikelfilter) und TWC-Katalysatoren (Dreiwegekatalysator) in Hochleistungsmotoren vorgesehen sind, die ein niederviskoses Öl mit niedrigem SAPS (chemische Grenzwerte) und einer Viskosität bei hohen Temperaturen und hohen Scherbelastungen (HTHSV) von mehr als 2,9 mPa.s erfordern. Die Öle verlängern die Lebensdauer der Katalysatoren und senken den Kraftstoffverbrauch. Sie sind nur für speziellelně konstruierte Motoren.
C2 - Öle für die Verwendung mit DPF- und TWC-Katalysatoren in Hochleistungsmotoren, die für niederviskose Öle mit einem HTHSV von mehr als 2,9 mPa.s ausgelegt sind. Diese Öle verlängern die Lebensdauer der DPF- und TWC-Katalysatoren und senken den Kraftstoffverbrauch. Sie sind nur für speziell konstruierte Motoren geeignet.
C3 - Öle für die Verwendung mit DPF- und TWC-Katalysatoren in Hochleistungsmotoren. Sie verlängern die Lebensdauer der DPF- und TWC-Katalysatoren. Sie sind nur für speziell konstruierte Motoren geeignet.
Öle für Dieselmotoren von Lastkraftwagen
E2 - Öle für den allgemeinen Gebrauch für nicht-turboladene und turboladene Motoren, die mäßig bis stärker belastet werden und normale Wechselintervalle haben.
E4 - Öle, die hervorragenden Schutz der Zylinderreinheit bieten – gegen Verschleiß und Ruß. Sie werden für Hochleistungsmotoren empfohlen, die die Emissionsgrenzen Euro 1, Euro 2, Euro 3 und Euro 4 erfüllen und unter schweren Bedingungen betrieben werden, z.B. verlängerte Wechselintervalle, gemäß den Empfehlungen des Motorenherstellers. Sie sind geeignet für Motoren ohne Partikelfilter und für einige Motoren mit Abgasrückführung oder SCR-System (selektive katalytische Reduktion von NOx), gemäß den Empfehlungen des Motorenherstellers.
E6 - Öle, die hervorragenden Schutz der Zylinderreinheit bieten – gegen Verschleiß und Ruß. Sie werden für Hochleistungsmotoren empfohlen, die die Emissionsgrenzen Euro 1, Euro 2, Euro 3 und Euro 4 erfüllen und unter schweren Bedingungen betrieben werden, z.B. verlängerte Wechselintervalle, gemäß den Empfehlungen des Motorenherstellers. Sie sind geeignet für Motoren mit Abgasrückführung ohne oder mit Partikelfiltern und für Motoren mit SCR-System. E6 – Qualität, die besonders für Motoren mit Partikelfiltern empfohlen wird und qualifiziert ist in Kombination mit schwefelarmem Kraftstoff (max. 50 ppm). Beachten Sie jedoch stets die Empfehlungen des Motorenherstellers.
E7 - Öle, die einen effektiven Schutz der Reinheit und gegen die Ablagerung in den Zylindern bieten. Sie bieten zudem einen verbesserten Schutz gegen Verschleiß, Ablagerungen und Ruß. Sie werden für Hochleistungsmotoren empfohlen, die die Emissionsgrenzen Euro 1, Euro 2, Euro 3 und Euro 4 erfüllen und unter schweren Bedingungen betrieben werden, z.B. verlängerte Wechselintervalle, gemäß den Empfehlungen des Motorenherstellers. Sie sind geeignet für Motoren ohne Partikelfilter und für die meisten Motoren mit Abgasrückführung oder SCR-System, gemäß den Empfehlungen der Motorenhersteller.
Hinweis: Die Kategorien A2 und B2 sind in der aktuellen Ausgabe nicht enthalten. Sie bleiben jedoch gültig im letzten Stand, solange sie in den Serviceheft der Automobilhersteller empfohlen werden.
Die Kategorien E3 und E5 werden durch die Kategorien E6 und E7 ersetzt.
Erklärungen:
DPF (Dieselpartikelfilter) - Partikelfilter
TWC (Three Way Catalyst) - Drei-Wege-Katalysator
EGR (Abgasrückführung) - Abgasrückführung
SCR (selektive katalytische Reduktion) - selektive katalytische Reduktion von NOx: Behandlung der Abgaszusammensetzung mit Harnstoff (Reagenz AdBlue = 32,5% wässrige Harnstofflösung)
Herstellerstandards für Automobile und Motoren
Viele Automobil- und Motorenhersteller verlangen von Motorenölen die Erfüllung zusätzlicher Anforderungen, die nicht in der Methodik der vorherigen Klassifikationen enthalten sind.
Wie wählt man das richtige Motorenöl aus?
1. Die erste Regel bei der Auswahl von Motorenöl ist es, sich an die Anweisungen des Motorradherstellers zu halten, die in der Betriebsanleitung jedes Fahrzeugs enthalten sind. Nur der Motorenhersteller (des Fahrzeugs) kann verantwortungsvoll sagen, welches Öl verwendet werden kann. Praktisch kein Hersteller empfiehlt eine bestimmte Ölmarke (da dies den Wettbewerbsbedingungen in der Europäischen Union widerspricht). Hersteller (von Automobilen) empfehlen Öle nach sogenannten Leistungsspezifikationen, z.B. API SH/CD, ACEA A3, VW 505.00, MB 229.1 und Viskositätsspezifikationen SAE,z.B. 15W-40, 10W-40. Für die empfohlenen Öle sind dann die Wechselintervalle festgelegt.
2. Für Öle mit denselben Leistungs-spezifikationen wird dasselbe Wechselintervall empfohlen.
3. Wenn Sie kein Handbuch für das Fahrzeug haben, fragen Sie beim Hersteller nach. Denken Sie daran, der Fahrzeughersteller empfiehlt keine Ölmarke, sondern nur die Leistungs- und Viskositätsspezifikation.
4. Wenn das Öl die Leistungs- und Viskositätsspezifikation erfüllt (oder eine höhere Spezifikation), kann es verwendet werden. Eine höhere Leistungsstufe ist nicht problematisch, kostet jedoch in der Regel mehr und bringt viele Vorteile nicht.
5. Wenn Sie Öl mit niedriger Leistungs-spezifikation (M5AD, M6AD) durch neues Öl mit hoher Leistung ersetzen, verkürzen Sie bei der ersten Wechsel den Wechselintervall (es kann zu Ablagerungsentfernung kommen).
6. Mischen Sie keine mineralischen Öle (SAE 15W-40, 15W-50, 20W-30, 40) mit synthetischen Ölen (SAE 0W und 5W-30, 40, 50).
Technische Daten
- Hersteller:
- Motul
- Art der Verbrauchsmaterialien:
- Öle
Besondere Bestellnummern
- ean13
- 3374650248806